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Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten
Das Ordnungsamt ist eine kommunale Behörde, die maßgeblich zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung beiträgt. Die Tätigkeiten sind vielseitig und reichen von operativen Einsätzen im Stadtgebiet bis zu administrativen Aufgaben im Innendienst. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen gehören:
Verkehrsüberwachung: Kontrolle des ruhenden Verkehrs, Überwachung von Kurzparkbereichen, Verkehrslenkung bei besonderen Situationen sowie Mitarbeit an Verkehrssicherheitskampagnen.
Gewerbeaufsicht: Prüfung von Gewerbebetrieben, Kontrolle von Gaststätten, Märkten und Sondernutzungen sowie Umsetzung gewerberechtlicher Vorgaben.
Gefahrenabwehr: Einschreiten bei Ordnungswidrigkeiten, Unterstützung bei akuten Gefahrenlagen, Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdiensten.
Umsetzung von Verordnungen: Kontrolle kommunaler Satzungen, Einhaltung von Umwelt-, Lärm- oder Sondernutzungsverordnungen und Bearbeitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Sicherheit bei Veranstaltungen: Sicherstellung der öffentlichen Ordnung bei Stadtfesten, Märkten, Sportevents oder politischen Versammlungen; Koordination mit Veranstaltern und Behörden.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts arbeiten bürgernah, häufig im Außendienst, und tragen entscheidend zu einem geordneten und sicheren Stadtleben bei. Der präventive Ansatz – frühzeitig erkennen, informieren und vermitteln – spielt eine zentrale Rolle. Die Bedeutung dieser Tätigkeit wird durch zahlreiche Karriereportale wie ausbildung.de hervorgehoben, da das Ordnungsamt stabile, vielseitige und gesellschaftlich relevante Aufgaben bietet.
Weitere Details finden Sie bei Jooble.
Mehr Informationen unter Kommunalnavigator oder im Karriereportal der Stadt Leipzig.
Wer eine Karriere im Ordnungsamt anstrebt, sollte sowohl fachliche Qualifikationen als auch persönliche Kompetenzen mitbringen. Je nach Kommune und Tätigkeitsbereich – insbesondere zwischen Innen- und Außendienst – können die Anforderungen leicht variieren. Grundsätzlich gelten jedoch folgende Voraussetzungen:
Mindestens Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss
Abgeschlossene Berufsausbildung, idealerweise im öffentlichen Dienst, z. B. als
Verwaltungsfachangestellte/r
Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Kauffrau/-mann für Büromanagement (mit Verwaltungsbezug)
Alternativ: Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen wie dem Verwaltungslehrgang I
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts arbeiten häufig im direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern – in Konfliktsituationen ebenso wie im beratenden Kontext. Daher sind folgende Eigenschaften besonders wichtig:
Durchsetzungsvermögen und souveränes Auftreten
Kommunikationsfreude und die Fähigkeit, Gespräche zu führen und zu deeskalieren
Teamfähigkeit, da die Arbeit oft im Zwei-Personen-Team oder im Einsatztrupp erfolgt
Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit und ein hohes Maß an Integrität
Für Tätigkeiten im öffentlichen Ordnungsdienst gelten zusätzliche formale Kriterien:
Straffreies Führungszeugnis (erweitertes Führungszeugnis bei bestimmten Tätigkeiten)
Gesundheitliche und psychische Belastbarkeit, insbesondere für den Außendienst
Führerschein der Klasse B, da Streifen- und Kontrollfahrten zum Alltag gehören
Bereitschaft zu Schicht-, Wochenend- oder Einsatzdienst, abhängig von der Kommune
Quelle: AZUBIYO
Eine überzeugende Bewerbung beim Ordnungsamt sollte zeigen, dass Sie sowohl fachlich als auch persönlich für den öffentlichen Ordnungsdienst geeignet sind. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Unterlagen optimal auszurichten:
1. Bezug zur öffentlichen Ordnung betonen
Kommunale Arbeitgeber legen großen Wert auf das Verständnis für Sicherheit, Ordnung und Bürgernähe.
Stellen Sie im Anschreiben dar, warum Ihnen öffentliche Ordnung, Rechtskonformität und ein geregeltes Miteinander wichtig sind.
Beziehen Sie sich auf kommunale Themen wie Sicherheit im Stadtgebiet, Verkehr, Lärmschutz oder Gewerbekontrollen.
Zeigen Sie, dass Sie die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes kennen (Neutralität, Gesetzesbindung, Bürgerorientierung).
2. Praktische Erfahrungen hervorheben
Praktische Einsätze oder verwaltungsnahe Tätigkeiten sind ein Pluspunkt.
Erwähnen Sie relevante Berufserfahrung, z. B. im Sicherheitsdienst, in der Verwaltung, im Außendienst oder Kundenkontakt.
Berufspraktika, Ehrenamt (z. B. Feuerwehr, Rettungsdienst, Stadtteilarbeit) oder Erfahrungen im Verein können Ihre Eignung zusätzlich unterstreichen.
Nennen Sie konkrete Beispiele: Kontrollgänge, Beschwerdenbearbeitung, Dokumentation, Umgang mit Vorschriften.
3. Konfliktbewältigungskompetenz aufzeigen
Konflikte gehören zum Alltag im Außendienst – professionelle Deeskalation ist daher entscheidend.
Beschreiben Sie Situationen, in denen Sie ruhig, sachlich und lösungsorientiert gehandelt haben.
Zeigen Sie Ihre Fähigkeiten in Gesprächsführung, Konfliktmanagement oder Mediation.
Falls vorhanden: Verweisen Sie auf Schulungen, Trainings oder Seminare (z. B. Kommunikation, Deeskalation, Umgang mit Aggression).
Weitere Tipps unter essen.de.
Jobportale und kommunale Arbeitgeber zeigen, dass das Ordnungsamt vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten, siehe Karrierepfade, bietet:
Fachliche Spezialisierungen (z. B. Gewerberecht, Sondernutzungen, Verkehrsüberwachung, Veranstaltungssicherheit)
Sachbearbeitung mit Schwerpunkt Ordnungsrecht
Team- oder Einsatzleitung im Außendienst
Sachgebietsleitung Sicherheit & Ordnung
Abteilungs- oder Amtsleitung in größeren Kommunen
Weiterentwicklung durch Fortbildungen (z. B. Verwaltungslehrgang II, Einsatztraining, Kommunikation, Konfliktmanagement)
Durch die zentrale Rolle des Ordnungsamts innerhalb der kommunalen Sicherheitsstrukturen sind langfristige, sichere und gut planbare Karrierewege typisch für den öffentlichen Dienst.
Quelle: ausbildung.de
Welche Vorausbildung ist am besten? Eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r ist besonders empfehlenswert.
Kann man auch als Quereinsteiger im Ordnungsamt arbeiten? Ja, mit passenden Soft Skills und Fortbildungen steigen auch Quereinsteiger erfolgreich ein.
Ist das Ordnungsamt ein gefährlicher Job? Es gibt herausfordernde Situationen, jedoch bekommen Mitarbeitende Schulungen und Unterstützung.